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Wir bleiben aktiv   -   F�r einen Erhalt der Leinenfreiheit im Riemer Park 
Stammtisch ???
Gibt's bei uns nicht!
Bei uns gibt's einen Gassigeh-Treff
Wann?
Immer Samstag
In den Sommermonaten
ab 9:00 Uhr
In den Wintermonaten
ab 9:30 Uhr
Wo?
Natürlich im
Riemer Park

 
 
 
 
Gegendarstellungen der durch die Artikel betroffenen Hundebesitzer


Gegendarstellung des betroffenen Boxer-Besitzers






































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Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe den Aufmacher-Artikel letzten Freitag im Südostkurier gelesen, ü:ber freilaufende Hunde im Riemer Park. In dem Artikel ist von mir und meinem Hund die Rede, daher weiß ich über den tatsächlichen Sachverhalt Bescheid.
Ich bin enttäuscht, dass dieser so verdreht wurde. Und ich bin außerdem über die Redakteurin Ossoinig entsetzt, die nur einseitig recherchiert hat und die Aussage der Frau, die nicht genannt werden möchte, f¨r bare Münze genommen hat und dass das auch noch abgedruckt wurde -als erste Seite!
Auf dem Bild ihres Aufmachers ist mein Hund und seine Hundefreundin zu sehen, beides eigentlich noch Hundewelpen, welche sich immer friedlich im Park verhalten.
Mein Hund ist gut erzogen und er folgt, wenn ich ihn rufe.
Zu dem Vorfall, den diese Frau beschreibt, möchte ich gerne meine Sicht der Dinge schildern:
Nachdem ich mit meinem Hund über die Brücke im Park gelaufen bin, lief mein Hund zu der Rottweiler-Dame (12 Monate) und spielte mit ihr auf der Wiese und beide liefen auf und ab. Sie haben zu zweit gespielt, einen dritten Hund gab es nicht. Die Familie der Frau war circa 30 bis 40 Meter von uns entfernt und kam auf uns zu. Erst als sie auf unserer Höhe war und an uns vorbei gehen wollte, fing die Frau an zu schimpfen:
Wir sollten unsere Hunde anleinen, da sie die Kinder sonst angreifen könnten. Sie beschwerte sich über uns, wie wir dazu kämen, unsere Hunde frei herum laufen zu lassen.
Sie schimpfte über die Hundehalter im Park im Allgemeinen. Hätte sie uns zu verstehen gegeben, dass sie Angst habe, dann hätten wir die Hunde angeleint. Sie hat jedoch nur geschimpft und geschrien und so auch ihren Kindern Angst gemacht. Ich fragte sie dann, ob sie noch "ganz sauber" sei - das ist mit Sicherheit auch keine ordentliche Wortwahl, jedoch war ein normales miteinander Reden nicht möglich. Die Kinder waren so erschrocken und schockiert, dass sie zu weinen anfingen. Die Frau fing dann noch mehr an zu schreien. Die Hundebesitzerin der Rottweiler-Dame sagte dann zu der Frau, sie solle nicht so "hysterisch" sein und sich doch beruhigen.
Die Hunde spielten immer noch und die Frau meinte dann, die Hunde würden nun die Kinder anfallen. Dann packte sie eines der Kinderräder, um es nach den Hunden zu werfen. Wir haben uns natürlich schützend vor unsere Hunde gestellt und die Dame dann auch mit Rufen versucht davon abzuhalten und endlich ruhig zu werden.
Nach einer lautstarken Auseinandersetzung -ich habe sie als "Verrückte" bezeichnet und sie gefragt, ob sie Tiere hassen würde- ist sie schließlich mit ihrer Familie davon gegangen.
Nach meiner Auffassung sind in der Tat Worte gefallen, die zwischenmenschlich bedenklich sind, aber als ich den Bericht gelesen habe, war ich schon sehr irritiert, denn so wie beschrieben, hat es sich nun gar nicht zugetragen. Hätte die Frau rechtzeitig zu verstehen gegeben, dass sie oder die Kinder vor Hunden Angst hätten, dann hätten wir uns dementsprechend verhalten. Dazu blieb jedoch keine Zeit, weil sie gewartet hat, bis sie auf unserer Höhe war, um dann los zu schimpfen.
Wir Hundehalter, und da spreche ich tatsächlich von den meisten hier im Park, respektieren sehr wohl die Bed¨rfnisse oder Ängste anderer Spaziergänger.
Wir haben Hundetütchen dabei, die überall im Park erhältlich sind, auch meiden wir die Spielplätze und beachten die grünen Hundepoller. Auch jedem, der hier im Park regelmäßig spazieren geht, ist sicherlich die Parkwacht schon aufgefallen. Von ihr wird regelmäßig kontrolliert, ob sich Hundehalter an die Leinenpflicht im Bereich der grünen Poller und am Zugang zum See halten. Ich halte diese Kontrollen für ausreichend, aber auch angebracht.
Der normale zwischenmenschliche Umgang wird nirgendwo vorgegeben, erklärt sich aber aus einem gesunden Menschenverstand und Respekt füreinander heraus.
Und ich für meinen Teil folge diesem Prinzip.
Ich möchte mich bei der Frau entschuldigen für meine deutlichen Worte und dass ich "Verrückte" zu ihr gesagt habe. Vor allem tut es mir der Kinder wegen leid, die einen solchen Schrecken bekommen haben. Ich bitte die Frau, vor allem zum Wohl ihrer eigenen Kinder, dass sie ihre Hundeambivalenz noch einmal überdenkt. Denn schließlich will ich auch in Zukunft mit meinem Hund dort Gassi gehen können, auch ohne Leine, wo nicht vorgeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen,



Gegendarstellung der betroffenen Rottweiler-Besitzerin


























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Betreff: Stellungnahme zum Vorfall unseres Hundes BUGA
Sehr geehrter Herr XXXXX

Bezug nehmend auf Ihren Besuch und den Artikel im Südost-Kurier wollen wir hiermit in schriftlicher Form den Sachverhalt aus unserer Sicht schildern.
Leider ist es so, dass wir nicht mal mehr über das genaue Datum des Vorfalls verfügen aber es ist uns extrem wichtig, dass der Vorfall aus unserer Sicht nochmal geschildert wird, um unnötige Konsequenzen zu vermeiden .Es war so, dass ich zusammen mit unserer 1jährigen Rottweilermischlingshündin wie vereinbart zu einem Treffen mit dem besagten Boxer unterwegs war. Nach betreten des besagten Gebiets ließ ich wie gewohnt Asya von der Leine, die sich wie üblich freudig daran machte, den Boxer zu begrüßen, der über die Brücke den BUGA-See passierte. Ca. 20m vor mir war eben die besagte Familie, die sogar verständlich durch Unwissenheit, unseren sich in ihre Richtung bewegenden Hund als Bedrohung verstand.
Obwohl unser Hund noch gut 10m entfernt war, fing diese Frau sofort massiv in lauter Tonstärke zu schreien an. Ich war zu diesem Zeitpunkt ca. noch 20m entfernt, der Boxer ungefähr auch und dessen Besitzer ca. 30-40m. Hierbei muss noch erwähnt sein, dass es in dem besagten Gebiet keinen Leinenzwang gab.
Durch das für mich hysterische Schreien der Frau war es auch so, dass beide Hunde erschraken, ebenso die Kinder die durch das Schreien leider zu weinen begannen. Die Frau schrie nur „Hunde weg“ etc. ich war aber leider noch nicht in der Nähe von meiner Hündin, die auch sofort stehen blieb. Die Hunde waren natürlich entsprechend aufgeschreckt, die Frau schrie, die Kinder weinten und die Situation schien außer Kontrolle zu geraten.
Die Frau griff nach einem in ihrer Nähe liegenden Fahrrad und schien damit auf die Hunde werfen zu wollen.
Ich möchte aber hiermit nochmal hervorheben, dass weder unser Hund, noch der Boxer in keiner Art und Weise den Eindruck erweckten, sie würden aggressiv auf die Familie zugehen bzw. -laufen.
Durch schreien meinerseits konnte ich die vollkommen aufgewühlte Frau davon abbringen, das Fahrrad doch zu schmeißen. Durch einen heftigen Wortwechsel war es nun so, dass sich die Situation wieder entspannte.
Ich möchte auch mal noch die Gelegenheit nutzen um nicht nur als betroffene Hundehalter sondern auch als Mensch und Mutter zu positionieren.
Ich kann noch nachvollziehen, dass die Frau anfangs den Eindruck hatte unser Hund könne auf die Kinder zulaufen, das ergab sich allein schon durch den Standort, aber durch ihr Verhalten trug sie maßgeblich dazu bei, dass die Situation für sie so eskalierte. Wir gehen nun schon seit 1 Jahr 3x täglich diesen Weg, von der Prozedur her immer das selbe, aber ein dermaßen überzogenes Verhalten habe ich noch nie erlebt.
Nun ist es durch einseitige Berichterstattung leider dazu gekommen, dass durch den Zeitungsbericht der Eindruck entsteht, dass wieder ein Kampfhund (Rottweiler) Parkbesucher drangsaliert. Nun könnte die Konsequenz sein, dass evtl. Leinenzwang im Park gefordert wird oder evtl. sogar durchgesetzt wird, was jeden Tierfreund oder verantwortungsbewussten Hundehalter nicht verstehen kann und was den Park nicht mehr so attraktiv sein lässt wie er es bisher zum Glück noch ist.
Ich bitte Sie, auch unsere Stellungnahme in Ihre Entscheidung mit einfließen zu lassen und evtl. an die betreffenden Stellen weiterzuleiten.

Mit freundlichem Gruß

 Interessengemeinschaft der Hundebesitzer im Riemer Park
Verantwortlicher Webmaster: Sven Kaltenecker
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