München
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Wir bleiben aktiv   -   Für einen Erhalt der Leinenfreiheit im Riemer Park 
Stammtisch ???
Gibt's bei uns nicht!
Bei uns gibt's einen Gassigeh-Treff
Wann?
Immer Samstag
In den Sommermonaten
ab 9:00 Uhr
In den Wintermonaten
ab 9:30 Uhr
Wo?
Natürlich im
Riemer Park

 
 
 
 
Leserbriefe zu den erschienenen Zeitungsartikeln

Radfahrverbot lockern?

































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In letzter Zeit waren mehrfach Artikel über den Riemer Park und das Verhalten der Besucher in der HALLO zu lesen.
In einem Artikel wurde auf das Radfahrverbot hingewiesen, welches aber von der Stadt nicht durchgesetzt wird. Was bringt ein Verbot, auf dessen Einhaltung nicht bestanden wird?
Gleich wurde also auch eine Lockerung von unserem Bezirksausschuss beantragt. Auch eine Möglichkeit, mit Verboten, an die sich eh keiner hält, umzugehen!
In dem nächsten Artikel lese ich dann, wie gefährlich doch die Hunde für Radfahrer im Riemer Park sind und dass diese doch laut Grünanlagensatzung gar nicht frei laufen dürfen??? Hab ich da jetzt was verpasst? Radfahren erlaubt und Hunde an die Leine? Also auf muenchen.de nachgeschaut – nein Hunde dürfen frei laufen und Radfahren verboten, nicht einmal das schieben von Rädern ist erlaubt!
In dem gleichen Artikel berichtet auch eine Frau, wie gefährlich doch die Hunde sind und sie ihr Kind hinter sich in Sicherheit bringen musste. Anscheinend sind im Riemer Park nur Kampfhunde unterwegs und diese werden dann auch noch auf Mütter mit Kind gehetzt. Wie unglaubwürdig diese Story ist, zeigt dann auch die, dass der Hund angeblich wegen des Schreiens 50 Zentimeter vor der Frau stehenblieb. Wenn der Hund wirklich angreifen wollte, dann hätte der das auch getan!
Und was sagt unser Bezirksausschuss dazu? An die Stadt weiterleiten! Wenn dich der doch lieber mal selbst ein Bild von den Zuständen im Park machen würde!!!
Hier mal eine Schilderung, wie ich den Park täglich erlebe:
Ich habe selbst zwei dominikanische Strandhunde, keine Kampfhunde, der eine mit einem steifen Bein, die ich mal aus Mitleid aus dem Urlaub mitgebracht habe (hätte ich nur damals kein so weiches Herz gehabt, dann müsste ich mich nicht dauernd anfeinden lassen).
Ich nehme die Hunde, immer da wo Poller sind an die (kurze) Leine und auch die Haufen werden schön in die bereitgestellten Behälter entsorgt.
Was ich mit Radfahrern täglich erlebe: Die Radfahrer brechen an einem vorbei, als müssten sie den nächsten Geschwindigkeitsrekord aufstellen. Trotz Verbot und ohne Rücksichtnahme, die auch in der Grünanlagensatzung steht. Da ist es vollkommen egal, ob da kleine Kinder, Mütter mit Kinderwägen, Hunde oder sonst wer vor ihnen ist. Und dann der Vorschlag vom Bezirksausschuss: Radfahrverbot lockern?
Und jetzt stell ich mir vor, die Hunde wären dann auch noch an der Leine und die Radfahrer fahren wie gewohnt zwischen mir und den Hunden durch! Schon jetzt gibt es viele Fahrwege der Radfahrer neben den Treppen und als Abkürzung zwischen den Wegen. Soll das dann auch noch schlimmer werden? Oder werden dann echte Radwege eingerichtet auf denen dann die Radfahrer über die Fußgänger schimpfen können, die die Schilder nicht gesehen haben?
Radfahrer bei Nacht: Erst kürzlich gab es einen Beinahzusammenstoß mit einem Radfahrer der in der Nacht ohne Licht durch den Park raste. Auf meinen Hinweis, dass das ganze mit Licht nicht passiert wäre, meinte der nur, wieso, ich hab sie doch gesehen! Aber ich ihn nicht! - Radfahrverbot lockern?
Auch bei Nacht: Zwei Lichter nähern sich, aber doch fast etwas schnell für Radler. Nein es waren Motorroller! Sind die von der Lockerung auch betroffen?
Und wenn wir schon bei den Motorrollern sind, wie kommen diese eigentlich an den Badesee, wenn doch sogar das Schieben von Fahrrädern verboten ist? Oder wird das dann auch gelockert?
Nach meinem Verständnis ist ein Park zur Erholung und nicht für rücksichtslose Radler, die den als Rennstrecke und Abkürzung missbrauchen, gedacht!
Muss denn wirklich erst etwas Schlimmeres passieren, bis auch unser Bezirksausschuss sieht, dass die Regeln im Park nicht geändert werden müssen, sondern auf deren Einhaltung geachtet werden muss! Da aber die Grünanlagensatzung niemand kennt und an den Eingängen nur auf die Pflichten der Hundehalter hingewiesen wird, schlage ich vor, dass dort auch auf das Radlverbot hingewiesen wir, am besten durch Piktogramme.

Etwas mehr Toleranz














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Es mag sein, dass in Einzelfällen große Hunde auf Spaziergänger zulaufen und dadurch Menschen, die sowieso Angst vor Hunden haben, erschreckt und verängstigt werden. Hier ist das Problem, dass der Hundehalter weiß, dass sein Hund gutmütig ist und nichts macht, während der Spaziergänger generell den Hund mit Beißen und Anspringen in Verbindung bringt. Hier wäre doch von beiden Seiten etwas mehr Toleranz gefragt. Von den Hundebesitzern, die auch daran denken sollten, dass manche Menschen panische Angst vor Hunden habne, und von den Spaziergängern, die auch Verständnis haben sollten, dass ein Hund auch mal frei laufen, springen und schnüffeln will, ohne ständig unter Leinenzwang zu stehen. Auf Grund dieses im HALLO beschriebenen einzelnen Vorfalls gleich den Riemer Park in einen Ostteil mit Leinenzwang und einen begrenzten Westteil für freilaufende Hunde zu unterteilen, geht doch weit über das Ziel hinaus. Warum sollen alle Hundehalter dafür büßen, dass es einmal zu einem Zwischenfall gekommen ist, wobei im Grunde nichts Weltbewegendes passiert ist. Hier von einem Sicherheitsrisiko für Kinder und Erwachsene zu sprechen entbehrt jeder Grundlage. Mit meinem kleinen Hund gehe ich fast täglich im Riemer Park mit anderen Hundehaltern spazieren und wir haben noch nie Probleme mit Spaziergängern oder Radfahrern bekommen. Zu den Radfahrern ist noch zu sagen, dass manche mit einer Tour-de-France Geschwindigkeit vorbeisausen und damit Kinder und Spaziergänger gefährden. Genauso unsinnig wäre es, wegen dieser Einzelfälle das Radfahren im Riemer Park zu verbieten. (Das Radfahren im Riemer Park ist verboten, Anm. d. Redaktion). Es stimmt nicht, dass sich die grünen Hundepoller nicht bewährt haben. Wir Hundebesitzer achten darauf, dass unsere Hunde den abgegrenzten Bereich nicht betreten. Statt einer unbegründeten Behauptung könnte eine Begehung von amtlicher Stelle vor Ort Klarheit schaffen.
In dem Bericht steht, dass der Bezirksausschuss Trudering bezüglich freilaufender Hunde das Anliegen der Bürger unterstützt und an die Stadt weiterleitet. Ich frage mich schon, um wie viele Bürger es sich dabei handelt (lt. Bericht um mehrere Messestadt-Bewohner) und ob dies wirklich die Meinung von einem Großteil der Bevölkerung von Trudering-Riem widerspiegelt.

Positives Zusammenleben

















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Als verantwortungsbewusster Hunde­besitzer möchte ich Ihren Artikel wie folgt kommentieren: Wer diesen Artikel liest, muss sich den Riemer Park als einen Raubtierkäfig vorstellen, voller wild­gewordener Hunde, die wahllos Perso­nen anfallen und die Hundebesitzer sind nicht Herr der Lage. Nun geht der ganze Vorgang vom Bezirksausschuss zur zu­ständigen Behörde, und wenn die nicht mehr weiter weiß, wohin geht der Vor­gang dann? Sie würden den Vorgang schnellstens zu den Akten legen und keine weiteren Steuergelder für Unter­suchungen und Abhilfemaßnahmen ver­schleudern. Oder hat der Reporter viel­leicht von einem ganz anderen Park berichtet? In diesem Zeitungsartikel kann es nur um Einzelfälle gehen, die auf keinen Fall die Regel sind. Sonderfälle gibt es überall, es ist häufig nur eine Frage der gegenseitigen Toleranz. Mir ist ein Zwischenfall vor einigen Tagen passiert. Nur weil mein kleiner Hund eine Frau anbellte, kam diese anschließend auf mich zu und griff mich tätlich an. Außer dem Bellen war vom Hund keiner­lei aggressives Verhalten zu erkennen, es gab auch zwischen Hund und Frau reichlich Distanz. Wie viele Menschen die Parkanlage genießen und sich wohl­fühlen, kann ich täglich bei meinen Spa­ziergängen (mit zwei Hudnen) erleben. Unterm Strich hat sich das Zusammen­leben von Kindern, Sportlern, Hunde­haltern, Fußgängern etc. außerordentlich positiv entwickelt. Man akzeptiert sich und nimmt Rücksicht. Ich habe noch keine Situation erlebt, wo sich Hunde ge­genüber Erwachsenen oder Kindern aggressiv verhalten haben, es sei denn, die Hunde wurden vorher gereizt. Natür­lich gibt es im menschlichen und tierischen Mitein­ander Situationen, die nicht wünschenswert sind, aber wer sich die Gesamtsituation im Riemer Park anschaut, den Freiraum, den jeder ein­zelne hat innerhalb bestimmter Regeln, muss bei neutraler Betrachtung zu einem sehr positiven Resultat kommen. Auch der Umgang der Hundebesitzer ist so gut, dass man negativen Auswüchsen nicht tatenlos zusehen würde. Außerdem toleriert man Menschen, die keine Hun­defreunde sind und nimmt Rücksicht auf diese. Darüber hinaus sind alle Ideen zum guten Mitein­ander wertvoll, so auch der Einsatz von Hundepädagogen im Kindergarten. Damit auch Mütter und Väter die Situation beim Zusammen­treffen ihrer Kinder mit Hunden besser beurteilen können, wäre es empfehlens­wert, wenn man den Teilnehmerkreis auf diese ausdehnen würde. Nun zum Schluss noch eine Anmerkung, die ein­fach mal gesagt werden muss: In keinem anderen Park in München gehen Hunde­halter mit den „Hundetüten“ so vorbildlich um, wie hier. Parkbesucher finden nur selten „Hundehäufchen“.

Ich will nicht spielen







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Angeregt durch die Leserbriefe im HALLO im Hinblick auf die Hunde im Riemer Park muss ich, der genevte Le­ser, Hundebesitzer mögen es mir verzei­hen, ich kann nicht anders, meinen (scharfen) Senf dazugeben, denn ich habe eine Botschaft. „Der Hund will ja nur spielen!“ Mit was? Mit meinem Le­ben? Meine Botschaft lautet: Ich will nicht spielen!
Warum so empfindlich? Kann ich schon sagen: Ich habe noch keinen Hund er­lebt, der wirklich zurückkommt, wenn das Herrchen/Frauchen ruft. Kläglich enden­de Versuche ohne jedwede Konsequenz. Ich konnt leider noch keiner­lei Erzie­hungsversuche sehen, etwa einen Hun­deführer, der den Hund – nachdem er eben nicht zurückkam - „bestrafte“. Und das ist das eigentlich Ärgerliche daran.
Es liegen u. a. zwei Dinge in der Natur des Hundes: 1. er ist an allem interes­siert und neugierig, 2. er hat nun mal scharfe Zähne. Da sich beide Dinge au­ßerhalb des Einflussbereiches des Neu­giererweckenden befinden, wird der Hund als potentiell gefährlich empfun­den.
Meine Mitteilung an alle Hundehalter, de­ren Hund morgens beim Joggen aufge­regt und bellend auf mich zurast: Ich will nicht spielen! Bitte sagen Sie das Ihrem Hund – ich kann es nicht, es ist Ihrer und nicht meiner

UNSER Park






















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Ich finde es gut, dass endlich über dieses Thema diskutiert wird und dass es nicht so schnell wieder fallengelassen wird.
Nein liebe Hundebesitzer, wir reden vom Riemer Park, unserem Park, nicht von einem anderen.
Noch keine aggressiven Szenen beobachtet? Ich habe leider eine erlebt. Meine Familie mit zwei damals noch recht kleinen Kindern, beim Picknick an einem schönen Sommernachmittag im Riemer Park. Wir sind nicht gejoggt und auch nicht mit dem Fahrrad herumgerast, nein, wir saßen ganz freidlich auf einer Decke im Gras als ein riesiger sabbernder Hund auf uns zugerannt kam, sich den nigelnagelneuen Schuh meines kreidebleichen Sohnes schnappte – er hatte ihn ausgezogen... und wegrannte. Der Besitzer des Hundes – in Panik, schimpfend dem Hund hinterher. Offensichtlich hatte er seinen vermenschlichten treuen Freund voll im Griff. Irgendwann ließ der Hund den nassen Schuh aus dem Maul fallen und der Besitzer brachte ihn mit einem „Entschuldigung“ zurück. Zu diesem Zeitpunkt muss ich zugeben, schäumte ich auch.
Es ist glaube ich verständlich, dass mein Sohn die ganze Zeit, ebenfalls in Panik, geheult hatte und ich den ekligen Schuh samt nigelnagelneuem Paar wegwerfen musste, nachdem er barfuß nach Hause ging.
Ich war auch sehr dankbar, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
Ja, die berühmten schwarzen Schafe... Es war ein ganz normaler Hund, der NUR SPIELEN wollte. Meine Kinder hassen seitdem Hunde und haben wie auch vorher schon (vollkommen unbegründet...) Angst vor ihnen.
Und übrigens, was tut ein Hundetherapeut im Kindergarten? Sind die Kinder krank? Sollen sie therapiert werden? Damit sie die armen triebgesteuerten Hunde verstehen sollen?
Ja, Hundebesitzer zahlen Hundesteuer und damit erwerben sie sich das Recht, den Hudn im Park und sonst überall, wo der Hund nicht gefährdet ist, frei herumlaufen zu lassen. Ich bin dafür, dass die Nicht-Hunde-Halter-Steuer eingeführt wird, damit wir unseren Park in Sicherheit und ohne Angst benutzen können. Es ist so, dass wir seitdem äußerst selten und extrem ungern dort hingehen.
Und warum wurde eigentlich der autobahnähnliche Park angelegt, wenn man da nicht einmal fahrradfahren darf? Mit kleinen Kindern ist es ja ein Tagesausflug von einem Ende zum anderen, ohne Fahrrad. Aber egal, da sind so viele freundliche, spielende Hunde, dass wir da eh nicht mehr hin wollen.
Das waren noch schöne Zeiten, wo man mit einer Buga-Dauerkarte einige Wochen den Park in Sicherheit genießen konnte. Ebenfalls sehr gerne erinnere ich mich an die Dame, die ihren Rottweiler, ihren Boxer und ihren dritten Hund frei herumrennen ließ, ich hatte sie sehr lieb, vor allem, nachdem sie mir versichert hatte, dass die Hunde nichts tun..., das wusste sie. Hunde sind, wie Tiere im allgemeinen, sehr berechenbar und zuverlässig. Schade dass nicht mehr Hundebesitzer so sind, da gäbe es nämlich gar keine Probleme zwischen Hundebesitzer und Nichthundebesitzer.

Herrenloser Hund










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Ausgelöst durch die Leserbriefe einiger Hundebesitzer möchte ich mich doch auch zu diesem Thema noch äußern. Ich wohne mit meiner Familie seit sechs Jahren in der Messestadt. Zusammen mit den Kindern nutzen wir sehr oft den Park für unsere Freizeit. Es sei mir entschuldigt, aber diesen Satz von Hundebesitzern „der tut nichts, der will nur spielen“, den kann ich einfach nicht mehr hören. Vielleicht kann der ein oder andere Hundebesitzer doch einfach mal akzeptieren, dass nicht jeder (vor allem kleinere Kinder) davon begeistert ist, wenn ein Hund angerannt kommt und man beschnuffelt etc. wird. Oft bin ich dann auch schon angemault worden, wenn ich mich bei den Besitzern beschwert habe. Ein weiterer Punkt sind die grünen Hundepoller, die doch von einer Vielzahl der Hundebesitzer ignoriert wird. Geschweige dennvon dem Hundekot, der schon häufig in den Wiesen zu finden ist. Es kann schon sein, dass sich der ein oder andere daran hält, aber meiner Meinung nach sind das noch viel zu wenig. Erst kürzlich musste ich einen herrenlosen Hund mit Klatschen und Rufen vom Spielplatz vertreiben. Ich bin dem Hund noch gefolgt, um das Herrchen ausfindig zu machen, aber von dem war weit und breit nichts zu sehen. In der Zwischenzeit hat jener hüfthohe Hund in eine Spielwiese gekotet und keiner kümmert sich um so was. Ich habe auch den Eindruck, dass es immer mehr Hunde im Park gibt. Für die Zukunft würde ich mir von den Hundebesitzern mehr Verständnis für die hundelose Seite wünschen, denn wir wohnen nun mal nicht auf dem Land, sondern in einer großen Stadt mit enger Besiedelung.

 Interessengemeinschaft der Hundebesitzer im Riemer Park
Verantwortlicher Webmaster: Sven Kaltenecker
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